Unternehmen im Vergleich

Vermögensverwaltung im Vergleich

Bei der Vermögensverwaltung gibt jemand anderes dein Geld an. Deshalb zählen zuerst drei Angaben: Hat der Anbieter eine BaFin-Erlaubnis als Wertpapierinstitut, ab welcher Summe wird er tätig und was kostet er pro Jahr in Prozent. Alle drei stehen in jedem Profil, dazu Anlageansatz, Depotbank, Prüfergebnis und Beschwerdelage. Renditen der Vergangenheit führen wir bewusst nicht.

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Häufige Fragen

Antworten für deine Suche und die nächsten Schritte.

Was kostet eine Vermögensverwaltung?
Digitale Anbieter (Robo-Advisor) nehmen meist 0,4 bis 1 Prozent des Vermögens pro Jahr zuzüglich der ETF-Kosten; klassische Verwalter 1 bis 1,5 Prozent, teils mit erfolgsabhängiger Gebühr. Dazu können Depot- und Transaktionskosten kommen, wenn keine All-in-Gebühr gilt. Im Profil steht die Gebühr in Prozent und ob die Preise veröffentlicht sind.
Woran erkenne ich einen zugelassenen Vermögensverwalter?
An der BaFin-Erlaubnis als Wertpapierinstitut (§15 WpIG) oder als Bank; die BaFin-Datenbank ist öffentlich. Ein Anbieter mit nur §34f GewO darf Fonds vermitteln, aber kein Vermögen verwalten. Unter einem Haftungsdach handelt der Berater im Namen des Haftungsdachs, das die Erlaubnis hält. Im Profil steht die Erlaubnis mit BaFin-ID.
Ist mein Geld beim Vermögensverwalter sicher?
Das Geld liegt nicht beim Verwalter, sondern auf einem Depot bei einer Depotbank in deinem Namen; der Verwalter hat nur eine Verfügungsvollmacht für Käufe und Verkäufe. Geht der Verwalter pleite, bleibt dein Depot bestehen. Kursrisiken trägst du selbst. Im Profil steht die Depotbank.
Robo-Advisor oder klassischer Verwalter?
Ein Robo-Advisor legt nach festen Regeln in ETFs an, oft ab 500 bis 5.000 Euro, günstig und ohne persönlichen Ansprechpartner. Ein klassischer Verwalter betreut individuell, meist ab 100.000 Euro oder mehr, mit persönlichem Kontakt und höheren Kosten. Für die meisten Privatanleger reicht ein günstiger Robo oder ein eigenes ETF-Depot; der Filter „Art der Vermögensverwaltung" trennt beides.
Warum zeigt ihr keine Renditen?
Weil eine Rendite immer für einen Zeitraum, ein Risikoprofil und ein Mandat gilt und als gespeicherte Zahl irreführend wäre. Wir zeigen stattdessen, was du prüfen kannst: Kosten, Erlaubnis, Anlageansatz, Mindestanlage, Reporting und wie der Anbieter mit Beschwerden umgeht.
Wie prüft TrustyFinance eine Vermögensverwaltung?
Nach 100 Punkten: Kosten und Gebührentransparenz, Erlaubnis, Aufsicht und Verwahrung, Anlageprozess und Risikoaufklärung, Beschwerdelage und Bewertungen, Reporting und Betreuung. Quellen sind BaFin-Datenbank, Preisverzeichnis, Vertragsunterlagen, Bewertungen auf mehreren Plattformen und unsere Beschwerdedaten.