Beratung, die zu dir passt

Honorarberaterinnen und Honorarberater

Diese Beraterinnen und Berater werden von dir bezahlt, nicht über Produktprovisionen. Im Profil siehst du, wie abgerechnet wird – Stunde, Pauschale oder laufend –, ob erhaltene Provisionen weitergereicht werden und welche Erlaubnis dahintersteht. Bei Altersvorsorge, Berufsunfähigkeit oder Baufinanzierung lohnt sich das Honorar meist, bei einem einzelnen kleinen Produkt nicht immer; ein gutes Erstgespräch sagt dir das offen.

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Häufige Fragen

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Was kostet eine Honorarberatung?
Abgerechnet wird nach Stundensatz, als Pauschale für ein Thema oder als laufende Betreuung. Üblich sind Stundensätze zwischen etwa 100 und 250 Euro; eine vollständige Finanz- oder Ruhestandsplanung kostet als Pauschale meist einen vierstelligen Betrag. Der Preis muss vor dem Auftrag genannt werden; wenn er veröffentlicht ist, steht er im Profil. Weil keine Provisionen anfallen, sind die empfohlenen Produkte in der Regel günstiger, was das Honorar über die Laufzeit oft ausgleicht.
Woran erkenne ich einen echten Honorarberater?
An der Erlaubnis: Honorar-Finanzanlagenberater nach §34h GewO, Versicherungsberater nach §34d Abs. 2 GewO und Honorar-Immobiliardarlehensberater nach §34i GewO dürfen keine Provisionen behalten. „Honorar" im Firmennamen allein sagt nichts. Prüfe die Erlaubnis im Vermittlerregister; im Profil steht sie unter Tätigkeitsstatus.
Lohnt sich Honorarberatung auch bei kleinem Vermögen?
Bei einer Grundsatzentscheidung wie Altersvorsorge, Berufsunfähigkeit oder Baufinanzierung ja, weil ein einmaliges Honorar meist unter den Provisionen liegt, die über Jahrzehnte in einem Vertrag stecken. Für ein einzelnes kleines Produkt kann eine Pauschale teurer sein als die Provision. Viele Honorarberater bieten deshalb begrenzte Aufträge an, etwa eine Zweitmeinung oder einen Vertrags-Check.
Kann ein Honorarberater auch Produkte vermitteln?
Ja, ohne daran zu verdienen: Er vermittelt provisionsfreie Nettotarife oder gibt erhaltene Provisionen vollständig an dich weiter. Viele beraten außerdem rein konzeptionell, und du setzt die Empfehlung selbst um, zum Beispiel beim Depot oder ETF-Sparplan.