Unternehmen im Vergleich

Finanzvertriebe, die ihre Provisionen offenlegen

Provisionen sind nicht das Problem, versteckte Provisionen sind es. Diese Unternehmen veröffentlichen ihre Provisionssätze oder verpflichten sich, sie vor jedem Abschluss zu nennen. Das ist die Mindestbedingung, um ein Angebot mit einem Honorar- oder Nettotarif vergleichen zu können.

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Häufige Fragen

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Muss ein Vermittler die Provision offenlegen?
Bei Versicherungen muss er die Erstinformation aushändigen und auf Nachfrage die Vergütung nennen; bei Lebens- und Krankenversicherungen stehen die Abschlusskosten in Euro im Produktinformationsblatt. Bei Finanzanlagen müssen Zuwendungen offengelegt werden. Eine freiwillige Veröffentlichung der Sätze geht darüber hinaus und ist ein gutes Zeichen.
Wie hoch sind Provisionen üblicherweise?
Bei Lebens- und Rentenversicherungen meist 2,5 bis 4 Prozent der Beitragssumme über die Laufzeit als Abschlussprovision, bei Krankenversicherungen mehrere Monatsbeiträge, bei Fonds bis zu 5 Prozent Ausgabeaufschlag plus laufende Bestandsprovision, bei Baufinanzierungen um 1 Prozent der Darlehenssumme von der Bank. Diese Spannen sind üblich, keine Obergrenzen.
Was bringt mir die Offenlegung konkret?
Du kannst rechnen: Abschlusskosten gegen das Honorar eines Honorarberaters oder den Nettotarif stellen. Und du siehst, ob ein Berater ein Produkt empfiehlt, an dem er besonders viel verdient. Ohne Zahlen bleibt beides Vermutung.